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Nachdem Nokia durchgehend von 1998 bis 2011 weltgrößter Mobiltelefonhersteller gewesen war,[3] wurde die Firma im ersten Quartal 2012 von Samsung mit einem geschätzten Marktanteil von 25,4 % abgelöst; Nokia hatte noch 22,5 % und Apple 9,5 % Marktanteil.[11] Der Marktanteil sank damit seit 2008 um mehr als ein Drittel.[12] Hintergrund war, dass Nokia zu spät auf die Umwälzung des Mobilfunkmarktes, die 2007 mit der Einführung des iPhone und dem anschließenden Aufstieg des Smartphones vom Nischen- zum Massenprodukt eingesetzt hatte, reagiert hatte.

Der Gewinn von Nokia betrug 1,85 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2010 nach 891 Mio. Euro im Vorjahr.[13] Das Jahr 2011 wurde mit einem Verlust nach Steuern von 1,073 Mrd. Euro abgeschlossen.[14]

Um sich auf dem Smartphone-Markt doch noch durchsetzen zu können, entschied sich Nokia zu einer strategischen Allianz: Im Februar 2011 gab die neue Konzernleitung bekannt, dass Nokia seine Smartphones künftig mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows Phone ausrüsten werde. Bis dahin hatte Nokia erfolglos auf seine Eigenentwicklung Symbian gesetzt. Am 26. Oktober 2011 stellte Nokia auf der Hausmesse Nokia World in London mit dem Lumia 800 das erste Smartphone mit Windows Phone 7.5 vor. Der Konzern hatte im Bereich der Smartphones infolge verhaltener Innovationsgeschwindigkeit aber inzwischen weiter an Boden verloren: Hielt er 2009 noch einen Marktanteil von 36,4 Prozent, stammten nach Angaben des IT-Marktforschungsunternehmens Gartner 2010 nur noch 28,4 Prozent aller weltweit verkauften Mobiltelefone von Nokia.

Trotz fallender Marktanteile insbesondere bei Smartphones konnte Nokia bis Ende 2010 die Verkaufszahlen kontinuierlich steigern und war in diesem Geschäftsbereich profitabel.[17] Doch seit dem ersten Quartal 2011 begannen die Verkäufe von Nokia-Telefonen mit Symbian insbesondere bei Smartphones einzubrechen.[18]

Im ersten Quartal 2012 musste der Konzern einen Verlust von 929 Millionen Euro bekanntgeben.[19] In Konsequenz kündigte Nokia an, bis 2013 bis zu 10.000 Stellen zu streichen, so etwa im kanadischen Burnaby, im finnischen Salo sowie am deutschen Forschungsstandort Ulm.[20] Das Geschäftsjahr 2012 wurde mit einem Verlust von 2,303 Mrd. Euro abgeschlossen,[14] wobei im vierten Quartal 2012 bei 8,04 Milliarden Euro Umsatz ein Gewinn von 202 Millionen Euro vermeldet werden konnte.[21]

Nokias Konzernchef Stephen Elop verfolgte ab Oktober 2012 offiziell das Ziel, Nokia zum führenden Anbieter von Geodiensten zu machen. So stellte Nokia in Partnerschaft mit Microsoft seine Kartendienste auf Geräten mit dem Betriebssystem Windows Phone zur Verfügung. Zudem wurden entsprechende Nutzungsvereinbarungen mit dem Onlinehändler Amazon.com und dem Rabattcouponanbieter Groupon geschlossen. Zuletzt konnte Nokia den Unternehmenssoftwarekonzern Oracle für seine Kartendienste gewinnen.

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